Donnerstag, 14. Juni 2012

Schönes Making of

Gerade wenig Zeit, aber zwischendrin ein interessantes Video, gedreht während eines Fotoshoots von Dave Naz mit Mei Mara als Begünstigter und Damon Pierce als Rigger:

Mei Mara (2012) from Dave Naz.

*kappelüpf* gen Violet Blue; weitere Making ofs hat Dave Naz in seinem Blog. Als Rigger und Fotograf in Personalunion bin ich im Studio ja meist zu beschäftigt, um auch noch das Werkeln auf dem Weg zum Bild zu filmen, und nur selten ist noch jemand dabei, der Bilder oder Videos vom Bildermachen macht. Am Rande merke ich dabei, dass ich aufpassen muss, mich nicht zu wiederholen.

Dienstag, 5. Juni 2012

Jester, übernehmen Sie

Der Auftrag: Feste feiern. Feste schnüren. Feste fotografieren. Morgen um diese Zeit bin ich wieder mal unterwegs mit mittelgroßem Gepäck, um an einem langen Wochenende einige Dinge unter einen Hut zu bringen. Als erstes steht eine – nicht einschlägige – Party auf dem Programm, da bin ich nicht nur zum Kochen und Mixen eingeplant, sondern muss neben dem Anzug für mich auch einige Kleider für die Herzdame einpacken. Tags darauf ist ein kleiner Workshop angesetzt: Seil- und Knotenkunde sowie optisch ansprechende Verschnürungen für ein paar befreundete Fotografen mit einer gewissen nahestehenden Begünstigten als Modell. Eigene Bilder in- und outdoor in verschiedenen Kulissen und Gewandungen sind ebenfalls angedacht, und ein wenig zweckfrei entspannen wollen wir zwischendrin auch noch, Filmabend und filmreife Verwicklungen inklusive. Bei geschlossenen Fenstern.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Allen Jones: Kunst und Fetisch

Wer zwischen 16. Juni und 16. September nach Tübingen kommt, sollte sich Zeit für einen Besuch der Kunsthalle nehmen: Dort ist anlässlich des 75. Geburtstags des britischen Pop-Art-Künstlers die bislang umfangreichste Allen-Jones-Retrospektive zu sehen. Jones, der unter anderem Kostüme und Kulissen für die Korova-Milchbar in Stanley Kubricks „A Clockwork Orange“ entwarf, hat in seinen Arbeiten immer wieder Elemente der BDSM- und Fetisch-Szene aufgegriffen. Zu seinen berühmtesten Werken in dieser Hinsicht gehören der „Chair“ von 1969 und die dazu passenden Tische und Hutständer. Allen Jones zeigte sich damit als Vertreter der auch unter einschlägigen Aspekten beliebten Forniphilie (engl. forniphilia – s. a. human furniture), deren wohl bekanntester Vertreter aktuell Jeff Gord ist.

Dienstag, 29. Mai 2012

Laute Pfingsten

Und schon wieder da – selbst verlängerte Wochenenden sind definitiv zu kurz. Volles Programm war angesagt mit Familie und Expeditionen in den Park, kulinarischen Entdeckungen und gepflegtem Filmabend in trauter Lästerrunde. Dennoch artete das Ganze nicht in Freizeitstress aus, sondern blieb sehr entspannt. Allein für das Austesten der neuen Seile blieb kaum Zeit, obwohl die Mitbewohnerin der Herzdame schon vorab Anspruch auf das pinkfarbene Seil angemeldet hatte und auch die Möglichkeit in Aussicht stellte, eine interessante Location zum Fotografieren zu nutzen.

Dafür erlebten wir am Samstag eine Premiere der anderen Art: einen Beschwerdeanruf der Nachbarn eine Häuserreihe weiter aufgrund zu hoher Lautstärke. Und das, obwohl die Herzdame und ich gar nicht einschlägig, sondern sehr vanillamäßig zugange waren. Definitiv kein Vergleich mit den Experimenten der Mitbewohner, die seit Kurzem regelrecht die Wände zum Wackeln bringen. Aber deren Fenster liegt auch zur anderen Seite und einen Stock tiefer, was den Schall weniger weit tragen lässt, selbst wenn die Geräuschkulisse innerhalb des Gebäudes recht unterhaltsam ist.

Zugleich ist die Beschwerde ein gutes Beispiel für subjektive Wahrnehmung: „Die ganze Nacht!!1!einself!“ ist nicht nur wegen meiner späten Ankunft eher unwahrscheinlich, sondern auch, weil ich in meinem fortgeschrittenen Alter längst nicht mehr das Standvermögen eines priapistischen 18-jährigen habe. Und „Morgens schon gleich wieder! *zeter*“? Leute, es war nach halb zehn, mithin schon gut im Vormittag und keineswegs mehr ein Fall nächtlicher Ruhestörung … Nun gut, achten wir das nächste Mal darauf, dass auch wirklich alle Fenster zu sind. Dann muss ich angesichts der herrschenden Temperaturen aber womöglich doch ein paar Eiswürfel bereitlegen.

Freitag, 25. Mai 2012

Handtuch an Bord

Das Wetter macht gerade Bademantel und Handtuch zur erstrebenswerten Bekleidungsalternative. Anforderungen am Arbeitsplatz und die Reisetauglichkeit dieses Ensembles lassen mich trotzdem zur konventionelleren Klamotte greifen. Dennoch habe ich aus gegebenem Anlass natürlich ein Handtuch im Gepäck, auch wenn ich es dank neu erworbenen Nachschubs nicht zum Einwickeln von Begünstigten benötige und unterwegs wohl kaum Gefahr laufe, einen gefräßigen Plapperkäfer von Traal abwehren zu müssen.

BTW – noch ein Anlass zur Erinnerung: Star Wars wird heute 35. Es gibt drei Filme. Und Han hat immer noch zuerst geschossen.

Alles so schön bunt hier

Fröhliches Fesseln mit buntem Seil

Nach den guten Erfahrungen mit dem militärischen Seil habe ich mir nun vergleichbare Seile auch in etwas auffälligeren Farben zugelegt. Nicht nur im Manga-Umfeld kommen Shocking Pink, Neongrün, Signalorange oder sattes Lila auf Bildern und in natura gut, wenn das übrige Setting und Outfit darauf abgestimmt sind. Wenn das neue Material sich so benimmt, wie es die bereits vorhandenen Ausführungen tun, sollte es sich gut einsetzen lassen. Da die neuen Seile relativ dünn sind, sorgen sie bei all ihrer Weichheit doch für etwas festere Bondage – Zappeln und Wehren ist anstrengender und verursacht schneller Spuren.

Dienstag, 22. Mai 2012

Inspiration aus der Schachtel

Heute kam der zweite von zwei Teilen, und es sieht in der Gesamtheit bereits auf den ersten Blick sehr vielversprechend aus. Ich kann also wohl gerüstet mit Ideen und Accessoires aufbrechen. Zuvor ist allerdings noch etwas Feinarbeit angesagt.