Samstag, 16. Mai 2009

I'm off to see the wizard

Auf dem Weg zur Boundcon, dortselbst Bilder zu machen, Leute zu treffen, Neues kennenzulernen und mich zu amüsieren.

Freitag, 15. Mai 2009

Wieder da

Möglicherweise hat Thor zu sehr einen anderen Trickster im Narren gesehen. Jedenfalls war ich nach Blitzschlag gezwungenermaßen längere Zeit offline. Gerade hangle ich mich behelfsmäßig ins Internet – gut, wenn man noch ein Modem rumliegen hat und es dann auch findet. Stay tuned.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Wolke 7

In aller Kürze: Ich hatte erneut Besuch, und diesmal hatte die Dame sich etwas mehr Zeit genommen. So war neben dem Knotenknüpfen Zeit zum Kochen (mit der Küchenhilfe in Ketten), zum Klönen (mit und ohne Seile) und zum Klettern in Ruinen (ausnahmsweise ganz ohne bewegungshemmende Accessoires).

Abermals gab es eine Flugstunde, diesmal allerdings nicht in der Horizontalen, sondern mit verbundenen Augen senkrecht im Frogtie pendelnd. Während meine Besucherin in den Seilen hing, deutete ihr seliges Grinsen auf einen Abstecher auf Wolke 7 hin. Ansonsten haben wir an diesen Tagen eine erhebliche Bandbreite ausgetestet von schlicht, aber effektiv – Irish Eights um Hände und Füße – bis ziemlich heftig.

Eher unter heftig fiel etwa der Balltie mit Hanfseil: Stress einerseits aufgrund der körperlichen Anstrengung und der reduzierten Atmung durch die Zwangshaltung, andererseits aufgrund des psychologischen Faktors, dass diese Position außer Fingerwackeln keine Aktivitäten mehr erlaubt. Augenbinde und in die Seile eingeknüpfter Ballknebelharness trugen zur Verstärkung dieses zweiten Faktors bei. Kurz danach erfuhr meine Besucherin, dass es sich auch aufwendiger gefesselt sehr gut entspannen und sogar schlafen lässt.

Unerwartet umfangreich durfte ich mein Faible für Klebeband und Folie ausleben. Die Dame erduldete eine so dramatische wie restriktive Bondage mit PVC-Tape ebenso wie eine Folienmumie, die sie trotz anfänglicher Bedenken ziemlich genoss. Die Kombination einer willigen Begünstigen mit transparentem Packband und einem Armlehnstuhl eröffnete einige Möglichkeiten und zeigte, dass ich doch ein wenig Dom in mir habe, solange es meinem Gegenüber dabei gut geht. Jedenfalls stieß mein Experimentieren mit Klammern und Klatsche durchaus auf Gegenliebe.

Bilder? Ja, gibt es, sogar ziemlich viele eingedenk der Tatsache, dass das Treffen in erster Linie nicht als Fotoshooting geplant war. Mal sehen, welche ich zeigen darf.

Donnerstag, 30. April 2009

Karada – universell einsetzbar

Gerade bin ich darauf aufmerksam gemacht worden: Ein Karada lässt sich nicht nur zum hübschen Einwickeln von Begünstigten einsetzen.

Hattrick

Kurzer Zwischenstand: Neue Kamera, neue Location und neues Bett erprobt, haben sich alle einschlägig bewährt. Ausbaufähig.

Zeichen an der Wand

Nun habe ich mich doch aufgerafft. Die Blogpause der letzten Tage war nicht allein dem Zeitmangel geschuldet, sondern auch dem Frust ob der hanebüchenen Politik landauf, landab. In England etwa müssen Fetischparty-Besucher vor Betreten eines Londoner Clubs eine Fülle persönlicher Daten abgeben – eine Auflage der Polizei auf Basis eines neuen Sicherheitsgesetzes, weil es in der Umgebung eine Schießerei gegeben hat. Die Daten werden gespeichert und verarbeitet von einem Privatunternehmen, das den sicheren (*ahem*) Umgang mit Personendaten bereits ähnlich eindrucksvoll bewiesen hat, wie es staatliche britische Stellen seit Jahren tun.

In Deutschland soll eine Zensurinfrastruktur à la chinoise etabliert werden mit fadenscheinigen Argumenten und einer Vehemenz, dass man schon nicht mehr die von Politikern mittlerweile gewohnte Mischung aus Arroganz, Ignoranz und Inkompetenz vermutet, sondern schlicht Methode – und Vergleichbares droht europaweit. Der Gedanke an einen neuen Kampf der Kulturen liegt nicht mehr fern.

Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich mir ein Stoppschild verdiene. Auswandern wäre auch eine Idee – fragt sich nur, in welches Sonnensystem.

Sonntag, 19. April 2009

Auf Erkundungstour

Ich habe heute das schöne Wetter ausgenutzt und bin mit der Kamera losgezogen, um Frühlingsbilder zu machen – nicht ganz ohne Hintergedanken: Ich habe ein paar Plätze auf ihre Tauglichkeit für einschlägige Bilder geprüft. Als prinzipiell geeignet haben sich dabei ein alter Felsenkeller, eine Höhle und eine Brücke bzw. Unterführung erwiesen. Die Höhle ist nicht allzu tief und hat einige Durchbrüche nach außen und im Inneren, was vielfältige Lichtsituationen erlaubt. Der Felsenkeller besitzt im hinteren Raum einen gemauerten Absatz und ein schönes Gewölbe, und die großen Steinblöcke des Brückenbauwerks gemahnen an Bunker des Atlantikwalls. Alle drei Orte sind zumindest so abgeschieden, dass nicht viel Publikumsverkehr herrscht und Wanderer und Biker nicht plötzlich über einen stolpern. Mal sehen, was sich ergibt.