Sonntag, 7. Juni 2009

Geheimidentität

Jonathan Ross nimmt Craig Yoes Buch „Secret Identity: The Fetish Art of Superman's Co-Creator Joe Shuster“ zum Anlass, in der Times über „The secret life of Superman“ zu schreiben und stellt den Unterschied zwischen Mainstream und Untergrund klar:

But never, as far as I know […], never in either an “Imaginary Story” or while under the influence of red kryptonite did Superman seek out and enjoy a damn good thrashing at the hands of a perfectly turned out old-school dominatrix.

Nor did we see the chisel-jawed hero cut loose and give himself over to his darker side, trussing up Lois Lane or Lana Lang or any of his other girlfriends, the brute.

Erwähnt wird im Artikel natürlich auch Wonder Woman, deren Schöpfer Bondage und BDSM wesentlich auffälliger in seinen Comics untergebracht hat.

Gratwanderung

Der nach bisherigen Informationen wohl einschlägige Tod David Carradines und der Prozess um den Tod einer 20jährigen bei einem Foto-Shooting mit SM-Hintergrund (ausführlicher Bericht hier) sollten Experimentierfreudige an eins erinnern: „More experienced people than you have died“ – BDSM ist häufig eine Wanderung auf einem schmalen Grat, und Atemkontrolle ganz besonders. Für ausführlichere Information empfehlen sich Jay Wisemans Aufsätze, in denen er auch auf die Gefahr kumulativer Hirnschädigung hinweist.

Samstag, 30. Mai 2009

Waschtag

Seile beim Trocknen

Die ersten 200 Meter. Eine Trommel nach der anderen.

Dienstag, 26. Mai 2009

Jetzt tut's nicht mehr weh

Glatt gelogen. Tut es doch, zuweilen aus nichtigem Anlass. Neben den privaten und emotionalen Verwerfungen außerdem massiv Arbeit, deshalb dauert es hier gerade etwas länger.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Outdoor-Outing

Abt. Dumm gelaufen: Einen Großeinsatz der Polizei löste gestern ein junges Paar aus Dortmund mit fesselnden Fotos aus. Die beiden hatten sich nächtens einen Feldweg am Waldrand für ihre Aufnahmen ausgesucht. Keine besondere Beachtung schenkten sie dabei der knapp 50 Meter weiter verlaufenden A 1 – die Autofahrer, die dort unterwegs waren, jedoch dem sich ihnen bietenden Anblick um so mehr.

Ab 20:40 Uhr gingen deshalb bei der Polizei mehrere Notrufe wegen einer gefesselten nackten Frau mit verbundenen Augen an der Autobahn bei Bergkamen ein. Die setzte daraufhin nicht nur mehrere Streifenwagen, sondern auch einen Hubschrauber in Marsch. Am Tatort angekommen, stellten die Beamten fest, dass die 20jährige Frau mitnichten eine Jungfer in Nöten war, sondern für ihren Freund und das gemeinsame Fotoalbum posierte.

Die Pressemeldung der Polizei Dortmund lobt die Aufmerksamkeit der Autofahrer, enthält aber leider keines der Bilder, die Auslöser der Polizeiaktion waren.

Update 21.05.2009: Wie mir inzwischen zugetragen wurde, sind einige Bilder der Aktion in der Sklavenzentrale zu besichtigen, drei davon derzeit noch öffentlich. Den Titeln und dem Beschreibungstext zufolge war das Ganze wohl in erster Linie als öffentliche Vorführung der Sklavin gedacht, die Tageszeit mit ausreichender Helligkeit ebenso bedacht gewählt wie die Position in unmittelbarer Nähe der Autobahn. Der dabei nicht eingeplante Polizeieinsatz fiel etwas größer aus, weil der Standort im Zuständigkeitsbereich mehrerer Dienststellen lag, die alle von unterschiedlichen Autofahrern alarmiert wurden.

Dienstag, 19. Mai 2009

Sitzen machen!

Study Ball, Quelle: curiosite.com

Die meisten Menschen tun alles andere lieber, als sich zu Lernzwecken stundenlang in Büchern zu vergraben. Plötzlich fallen einem jede Menge andere, nicht aufschiebbare Aufgaben ein, die es verhindern, dass man sich am Schreibtisch niederlässt. Der spanische Online-Shop Curiosite hat die Lösung für dieses Phänomen: Mit dem Study Ball lassen sich lernfaule Schüler buchstäblich an die Kette legen. Das System ist eine interessante Mischung aus mittelalterlicher und moderner Technik. Eine zehn Kilo schwere Eisenkugel wird per Fußfessel mit elektronischem Zeitschloss am störrischen Subjekt befestigt. Das Schloss zeigt die noch abzusitzende Zeit in großen Leuchtziffern an. Aus Sicherheitsgründen lässt sich im Serienzustand die Verweildauer auf maximal vier Stunden einstellen, außerdem wird ein Schlüssel für Notfälle mitgeliefert.

Das Arrangement inspiriert schon in der Standardkonfiguration zu einigen Spielen, Bastler werden sicher noch mehr herausholen.

Sonntag, 17. Mai 2009

Zweifach zurückgekehrt

Zurück von der Boundcon, ausgeschlafen, und endlich wieder im Normaltempo im Netz unterwegs: Gerade als ich im Aufbruch war, kam gestern der neue Router per reitendem Boten, und soeben habe ich ihn angeschlossen. Gestern auf der Boundcon mehr Bekannte als erwartet getroffen, bisschen Kleinkram gekauft, ein paar Inspirationen geholt und 777 Bilder gemacht. Details in Kürze.