Dienstag, 30. September 2008

Fest und fester

Lockere Seile und so lose angelegte Handschellen, dass der/die Begünstigte einfach herausschlüpfen kann, sind mir ein Greuel. Bondage soll nicht nur gut aussehen, sondern auch halten. Insofern ist „fest“ eine unverzichtbare Eigenschaft, so ich denn einmal loswickle. Dennoch mache ich Unterschiede, je nachdem ich Fesseln zum Spielen oder für Fotos einsetze. Wer nun denkt, dass ich es bei privaten Anlässen seiltechnisch heftiger treibe, liegt allerdings falsch: Klar muss da die Bondage so fest sein, dass sie sich nicht einfach von selbst auflöst. Aber sie soll auch länger auszuhalten sein, und da darf nicht alles auf Anschlag zugeknallt sein. Werden die Hände blau, bevor der letzte Knoten geknüpft ist, ist das kein gutes Vorzeichen für eine ausgedehnte Session.

Für gute Fotos muss ich dagegen zuweilen fester zuziehen, als ich es ansonsten tun würde. Die Seile sollen schließlich für die geplante Bildwirkung optimal liegen und das auch tun, wenn das Modell unterdessen die Position wechselt. Außerdem sehen Fesseln, die etwas einschneiden, dramatischer aus. Ein wenig lockerer gebunden, erfüllen sie im Ernstfall den selben Zweck und sorgen auch nach einiger Tragedauer nicht für taube Finger – aber auf Bildern wirkt es unter Umständen, als passte noch ein zweites Modell in die Schlingen. Um gut auszusehen, muss Bondage also im Zweifelsfall mehr als nur halten. Da der Zeitraum überschaubar ist, in dem die Fotos entstehen, hält sich das Risiko hier in Grenzen; und anders als beim Spiel zu zweit steht häufig ein Helfer zum schnellen Auswickeln nach dem letzten Bild bereit.

Kommentare:

Höllenweib hat gesagt…

Ja Optik geht vor Gemütlichkeit ... man hat halt nur das Bild und nicht das drum herum ... da muss es halt perfekt wirken

Höllenweib hat gesagt…

Also noch mal einen Kommentar, weil Kommentar 1 net akzeptiert wurde ... *tz* ... Auf Photos muss es immer pefekt wirken ... sonst ist ja das, was einen daran fesselt - hinüber ... der Augenblick zählt