Sonntag, 12. April 2009

Kopfzerbrechen

Momentan kann ich viel zu oft nicht loslassen und genießen. Eine Gelegenheit zum Spielen ausschlagen, die a) eine Fortsetzung eines bereits sehr unterhaltsamen Vormittags und b) aus der Situation und Stimmung heraus sehr, sehr vielversprechend ist, weil ich es nicht über mich bringe, einige Arbeiten aufzuschieben? Und das am Wochenende? Ich muss verrückt sein. Zu viel im Kopf, zu wenig im Herzen. Mit dem Abstand einiger Tage: Was hat mich da geritten?

Samstag, 11. April 2009

Flugstunde

Jungfernflug: Suspension im Hogtie

Mein neugieriger Besuch war wieder da und hatte Lust auf mehr. Neben diversen anderen und nicht unbedingt stressfreien Positionen vom Reverse Prayer bis zum Hogtie mit eingearbeiteter Bambusstange sollte es diesmal auch unbedingt eine Runde unter der Decke sein. Ergebnis: Einmal schwebende Jungfrau, ohne Netz und doppelten Boden, aber dafür mit einigen Sicherungsseilen.

Spielwiese

Ein neues Bett war schon lange überfällig, und das ins Auge gefasste Modell habe ich nicht nur als Schlafgelegenheit ausgesucht, sondern mit dem Gedanken an Mehrfachnutzung. Was schließlich zerlegt angeliefert wurde, hatte starke Ähnlichkeit mit einem Stabilbaukasten. Gestern habe ich mich an die Lösung des spannenden 3D-Puzzles gemacht und bin nun stolzer Besitzer eines Designerbettes mit genügend Ankerpunkten, um als vielseitige Spielwiese tauglich zu sein. Durchaus möglich, dass das Möbel gelegentlich als Fotokulisse genutzt wird.

Montag, 30. März 2009

Zitat des Tages

„I am an available light photographer. Meaning, if a light is available I will consider using it. Speedlight, monobloc, car headlight, iPhone – I have used them all. If I think an ignited fart will improve a photo, then please pass the beans and matches.“

David Hobby hat keine Berührungsängste bei der Nutzung vorhandener Ressourcen.

Auch wenn ich vielleicht nicht ganz so weit gehen würde, wie es das Zitat andeutet: Diese pragmatische Einstellung versuche ich beim Fotografieren ebenso umzusetzen wie beim Fesseln. Die Erfahrung zeigt, dass sich auf beiden Gebieten die seltsamsten Sachen produktiv zweckentfremden lassen.

Sonntag, 29. März 2009

Leichter Dienstanzug

Nicht nur für Subs und Bottoms

Für alle, die ihre Vorliebe offen vor sich hertragen wollen: Ein einschlägig Bekannter bietet seit kurzem unter dem Label „Oh Goth“ T-Shirts und mehr mit Motiven und Slogans rund um Bondage und BDSM an. Wer im Hauptsortiment nichts Passendes findet, kann sich mit den Grafiken oder eigenen Bildern Kleidungsstücke individuell gestalten.

Sonntag, 22. März 2009

Risiko, Vertrauen und Selbstvertrauen

Das Treffen vor kurzem wurde vom ersten Gespräch gleich zur Bondage-Einführung. Dies hat mich wieder einmal dazu gebracht, mich mit dem dafür nötigen Vertrauen auf beiden Seiten zu befassen. Aber gerade sehe ich: Clu hat bereits einen sehr lesenswerten Artikel zu diesem Thema geschrieben.

Samstag, 21. März 2009

Ölsardinen

Gut geschmiert: Handschellen, Fußfesseln und Daumenschellen

Ein wenig Frühjahrsputz: Heute habe ich einen Teil der diversen Armreifen und Fußkettchen in WD-40 eingeweicht, das Wunderöl ein wenig wirken lassen und nachpoliert. Jetzt flutschen Schlösser und Rasten wieder.