Mittwoch, 29. Juli 2009

Fertig

So, mal eben gute hundert Meter Seil portioniert, versäubert und einsatzbereit verstaut. Jetzt bräuchte ich noch eine Freiwillige aus dem Publikum …

Status: Grün

Silberstreif am Horizont: Das nachgeorderte Seil in Grün ist da und wartet aufs Verräumen. Und ein gewisses Bilderproblem löst sich auf absehbare Zeit auch, da das Ersatz-Netzteil für die momentan indisponierte Festplatte auf dem Weg ist. Möglicherweise wird nicht alles gut, aber zumindest besser.

Dienstag, 28. Juli 2009

Ein Ende, und ein Wiederanfang – vielleicht

Ein Forum, in dem ich seit längerer Zeit zugange bin, hat nach diversen technischen Problemen und abnehmender Beteiligung seine eigene Website samt Forum aufgelöst und sich als Gruppe bzw. Zirkel in der SZ neu gegründet. Einerseits: Das könnte wieder etwas Schwung reinbringen. Andererseits: In der SZ ist es mit der Eigenständigkeit des auf Bondage konzentrierten Forums dann nicht mehr so weit her. Und außerdem müsste ich mich bei der SZ anmelden, um die ich wegen hohen Grundrauschens und Stammtischgehabes gewisser Leute bisher einen Bogen gemacht habe.

Montag, 20. Juli 2009

Gefesselt im Weltall

Aus gegebenem Anlass möchte ich daran erinnern, dass es auch im Weltraum offensichtlich öfter Gelegenheit gibt, diverse Damen (nicht immer irdischen Ursprungs) zu verschnüren, in Ketten zu legen oder anderweitig in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Und das nicht nur zwischen Buchdeckeln, sondern auch auf Kinoleinwand und Fernsehschirm. Die bekanntesten Beispiele dürften heute Barbarella und Prinzessin Leia sein, zumal letztere jede Menge Fans hat.

Aus dem Stand fallen mir Sigourney Weaver in Alien: Resurrection und Natasha Henstridge in Species II ein, die beide aus sehr guten Gründen gesichert wurden. La cité des enfants perdus hat einige DiD-Szenen, ebenso The Avengers, die genug SF-Elemente aufweisen, um in diese Reihe zu passen.

Eher unbekannt ist Moon Zero Two. Dieser als „erster Weltraum-Western“ beworbene Film von 1969 ist weder besonders spannend noch innovativ. Aber eine Szene zeigt einen interessanten Aspekt der Mode in der Zukunft: Der Held wird zum Gespräch mit dem Oberbösewicht gebeten, der sich gerade mit seinen Begleiterinnen bei einer Partie „Moonopoly“ vergnügt. Deren Abendgarderobe umfasst auch aparte Kombinationen aus Hals- und Armreifen, verbunden durch – relativ lange – Ketten, die die Damen nonchalant tragen.

Daneben gibt es immer wieder entsprechende Momente in Serien von Star Trek über Babylon 5 bis Firefly, und diverse Charaktere sind von treuen Fans in diese Richtung weiterentwickelt worden. Die letzte Grenze ist zumindest in dieser Hinsicht noch nicht erreicht.

Ach ja, den Verschwörungstheoretikern in Sachen Mondlandung sei gesagt: Nein. Nein. Nein. Nein. Nein. *soifz*

Mittwoch, 15. Juli 2009

Nachschlag

Und wieder einmal Warten auf Postboten und Paketdienst: Vom zuletzt georderten Seil habe ich noch ein wenig zusätzlich bestellt, dazu ein paar Lederriemen auf Verdacht. Und jemand hat an mich gedacht und neben seinem Eigenbedarf auch für mich einen praktischen Stahlring in Auftrag gegeben, was Flugstunden künftig erleichtert.

Sonntag, 12. Juli 2009

Cocktails für fesselnde Stunden

Beim Spielen ist aus Sicherheitsgründen ein klarer Kopf nötig. Wer am Abend aber einmal statt des Séparées die Bar in Beschlag nehmen will, hat jenseits der Klassiker die Auswahl unter etlichen Cocktails und Longdrinks mit einschlägigen Bezeichnungen – freilich nicht immer mit Garantie auf Genießbarkeit.

Die heftige Mischung aus Rum, Wodka, Gin und diversen Fruchtsäften scheint mit Bondages' No Problem akkurat benannt. Gegenwehr dürfte jedenfalls kein Problem für den Rigger mehr sein, wenn er diese Mixtur Begünstigten verabreicht hat. Vorher fesseln ist dagegen wohl beim Servieren des Southern Bondage angesagt, der dürfte manchen doch zu süß sein. Nach durchschlagender Wirkung klingt der Black Leather Whip, aber da bleibe ich dennoch lieber bei einer Margarita. Richtig weh tut der Leather Whip. Der Erfinder dieser Mischung aus Jägermeister und Bailey's muss ein wahrer Sadist sein.

Kinky Sex? Ja, sollte man eventuell doch mal probieren. Der Kinky Orgasm ist ein Versprechen, das das pappsüße Ergebnis nicht einlösen kann. Unter dem gleichen Problem leidet trotz des vermutlichen Namenspaten Monk's Rope Coffee – Haselnusslikör und Creme de Cacao und Schlagsahne sind zumindest mir zuviel des Guten.

Wie der Leather Whip scheint auch der Ball and Chain eher für Leute geeignet, die sich nicht mehr wehren können. Der Asian Fetish hingegen klingt interessant. Blood Fetish? Nicht wirklich – aber ich mag ja auch keine Bloody Mary. Und der Strawberry Fetish ist nur für die, die es süß und klebrig mögen.

Weiter im Katalog: Rubbermeister – danke, aber nein danke. Da ist der Gummi wohl der leichten Abwaschbarkeit wegen angebracht, wenn dem Gast vom Getränk schlecht geworden ist.

Tie Me To The Bedpost und Tie Me To The Bedpost #2 evozieren sehr interessante Vorstellungen. Leider ist das Ergebnis in beiden Fällen wieder recht süß. Ebenso der Tie Me To The Bedpost #3 – alle allenfalls geeignet, unerfahrene Begünstigte heimlich gewogen und wehrlos zu machen. Der Tie Me To The Bedpost - Hawaiian geht geschmacklich dann schon eher, wenn ich mich auch frage, was schwedischer Zitronenwodka mit Hawaii zu tun hat. Spätestens beim Tie Me To The Bedpost Baby sehe ich eine Fixierung auf eine gewisse Art der Fixierung durchschimmern.

Dann gibt es ja noch Vorlieben jenseits von Ketten und Seilen, etwa Silk Panties. Manche stehen drauf andere sind in ihren Vorlieben spezifischer und bevorzugen Black Silk Panties oder kommen beim Pink Pantie Pulldown gleich zur Sache. Rosa scheint überhaupt sehr beliebt, es gibt noch die Pink Panties (brr …) und die Pink Panties #2 (ziemlich Vanilla *g*). Die Steigerung sind dann die Red Panties.

Für Freunde strammer Männer in farbenprächtigen Uniformen ist vielleicht der Gay Mountie das Richtige (Und, soviel Zeit muss sein, etwas komplett anderes). Beim Straight Jacket stellt sich die Frage: Vorher, währenddessen oder danach?

Der Betty Paige ist zwar falsch geschrieben, aber passt als herb-süßer Cocktail durchaus zur Namenspatronin. Wieder sehr ins Süße tendiert der Chastity Belt, und der Beige Blindfold ist ein aufgemotzter Sidecar.

Montag, 6. Juli 2009

Gefahrensignal

Im Strudel der Zensur-, Regulierungs- und Kriminalisierungsbestrebungen in aller Herren Länder ist mir beinahe der vom Bund Deutscher Kriminalbeamter propagierte Blockwart-Button, pardon, die „Notrufsäule für den Browser“ namens „web-patrol“ durchgerutscht. Zu Sinnhaftigkeit und Implikationen des Ganzen ist an anderer Stelle bereits genug gesagt worden.

Auf der Zunge zergehen sollte man sich allerdings eine Formulierung in der offiziellen BDK-Pressemeldung web-patrol: Die "110" des Internets:

„… wird das Internet zunehmend als Medium für die Vorbereitung und die Ausführung abweichenden Verhaltens, bis hin zur Durchführung krimineller Taten genutzt.“

Ah ja. Abweichendes Verhalten. Der Begriff kommt mir in mehr als einer Hinsicht bekannt vor. Aber das kann doch eigentlich nicht gemeint sein? Sicher geht es nur um echte Notfälle und bedrängte Kinder, wie bereits in anderen Fällen? Oder?

Im offiziellen Blog des „Projektbüros Web Patrol“ (Die Schreibweise des Programms scheint so beliebig zu sein wie der Umgang der Macher mit geistigem Eigentum lax, vgl. das stark vom Silver Surfer inspirierte *hust* Logo) schreibt Autor „webpatrol“ auf entsprechende Fragen und Kritik:

„Abweichendes Verhalten oder neudeutsch Devianz ist ein feststehender Begriff. …“

Dabei bezieht er sich ausdrücklich auf den Artikel Devianz bei Wikipedia. Hm. Wenn ich mir den Artikel so durchlese, dann bin ich unter Umständen wohl auch jemand, der – und sei es mit meinen Knotentipps – bei Vorbereitung und Ausführung abweichenden Verhaltens behilflich ist und selbiges propagiert. Na dann, für Berufsbetroffene schon mal prophylaktisch der Notrufknopf.

Update 08.04.2010:: Hausputz bei den Blockwarten