Karada – universell einsetzbar
Gerade bin ich darauf aufmerksam gemacht worden: Ein Karada lässt sich nicht nur zum hübschen Einwickeln von Begünstigten einsetzen.
Besser ein geistreicher Narr als ein närrischer Geist
Gerade bin ich darauf aufmerksam gemacht worden: Ein Karada lässt sich nicht nur zum hübschen Einwickeln von Begünstigten einsetzen.
* The Jester um 22:32 * Labels: Bilder, Mainstream, Shibari
Nun habe ich mich doch aufgerafft. Die Blogpause der letzten Tage war nicht allein dem Zeitmangel geschuldet, sondern auch dem Frust ob der hanebüchenen Politik landauf, landab. In England etwa müssen Fetischparty-Besucher vor Betreten eines Londoner Clubs eine Fülle persönlicher Daten abgeben – eine Auflage der Polizei auf Basis eines neuen Sicherheitsgesetzes, weil es in der Umgebung eine Schießerei gegeben hat. Die Daten werden gespeichert und verarbeitet von einem Privatunternehmen, das den sicheren (*ahem*) Umgang mit Personendaten bereits ähnlich eindrucksvoll bewiesen hat, wie es staatliche britische Stellen seit Jahren tun.
In Deutschland soll eine Zensurinfrastruktur à la chinoise etabliert werden mit fadenscheinigen Argumenten und einer Vehemenz, dass man schon nicht mehr die von Politikern mittlerweile gewohnte Mischung aus Arroganz, Ignoranz und Inkompetenz vermutet, sondern schlicht Methode – und Vergleichbares droht europaweit. Der Gedanke an einen neuen Kampf der Kulturen liegt nicht mehr fern.
Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich mir ein Stoppschild verdiene. Auswandern wäre auch eine Idee – fragt sich nur, in welches Sonnensystem.
* The Jester um 22:10 * Labels: Hintergrund, Interna, Machtverhältnisse, Mainstream, Risiko, Szene
Ich habe heute das schöne Wetter ausgenutzt und bin mit der Kamera losgezogen, um Frühlingsbilder zu machen – nicht ganz ohne Hintergedanken: Ich habe ein paar Plätze auf ihre Tauglichkeit für einschlägige Bilder geprüft. Als prinzipiell geeignet haben sich dabei ein alter Felsenkeller, eine Höhle und eine Brücke bzw. Unterführung erwiesen. Die Höhle ist nicht allzu tief und hat einige Durchbrüche nach außen und im Inneren, was vielfältige Lichtsituationen erlaubt. Der Felsenkeller besitzt im hinteren Raum einen gemauerten Absatz und ein schönes Gewölbe, und die großen Steinblöcke des Brückenbauwerks gemahnen an Bunker des Atlantikwalls. Alle drei Orte sind zumindest so abgeschieden, dass nicht viel Publikumsverkehr herrscht und Wanderer und Biker nicht plötzlich über einen stolpern. Mal sehen, was sich ergibt.
Momentan kann ich viel zu oft nicht loslassen und genießen. Eine Gelegenheit zum Spielen ausschlagen, die a) eine Fortsetzung eines bereits sehr unterhaltsamen Vormittags und b) aus der Situation und Stimmung heraus sehr, sehr vielversprechend ist, weil ich es nicht über mich bringe, einige Arbeiten aufzuschieben? Und das am Wochenende? Ich muss verrückt sein. Zu viel im Kopf, zu wenig im Herzen. Mit dem Abstand einiger Tage: Was hat mich da geritten?
Mein neugieriger Besuch war wieder da und hatte Lust auf mehr. Neben diversen anderen und nicht unbedingt stressfreien Positionen vom Reverse Prayer bis zum Hogtie mit eingearbeiteter Bambusstange sollte es diesmal auch unbedingt eine Runde unter der Decke sein. Ergebnis: Einmal schwebende Jungfrau, ohne Netz und doppelten Boden, aber dafür mit einigen Sicherungsseilen.
* The Jester um 19:07 * Labels: Bilder, Einsteiger, Knoten, Positionen, Rigger, Seile, Shibari
Ein neues Bett war schon lange überfällig, und das ins Auge gefasste Modell habe ich nicht nur als Schlafgelegenheit ausgesucht, sondern mit dem Gedanken an Mehrfachnutzung. Was schließlich zerlegt angeliefert wurde, hatte starke Ähnlichkeit mit einem Stabilbaukasten. Gestern habe ich mich an die Lösung des spannenden 3D-Puzzles gemacht und bin nun stolzer Besitzer eines Designerbettes mit genügend Ankerpunkten, um als vielseitige Spielwiese tauglich zu sein. Durchaus möglich, dass das Möbel gelegentlich als Fotokulisse genutzt wird.