Mittwoch, 17. Dezember 2008

Auch 'ne Idee…

… für etwas Selbstgebasteltes zu Weihnachten: Das Custom Spanking Paddle, inspiriert von diesem Vorbild, kostengünstig und mit ein wenig Kreativität selbst jetzt noch rechtzeitig zu fertigen. Mehr Geschick erfordert wohl der Einsatz, soll das Motiv anschließend einwandfrei zu erkennen sein. Entweder haut man nur zweimal zu, aber so, dass jeder Schlag zählt. Oder man trifft mit jedem Schlag die selbe Stelle – das erfordert dann etwas Übungsaufwand und strapazierfähige Begünstigte. Die sollten dann auch gut festgezurrt sein, damit sie das Bild nicht verwackeln. Ein Trost für die Be- und Getroffenen: Immerhin ist das Ganze weniger nachhaltig als ein Brandzeichen. Bliebe nur noch die Wahl des Motivs. Es muss ja nicht unbedingt ein Apfel oder ein Pinguin sein.

Freitag, 12. Dezember 2008

Bettie Page †

Kurz vor Jahresende noch eine traurige Nachricht: Nach Dave Stevens ist gestern Bettie Page im Alter von 85 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben, nachdem sie nach einer Herzattacke am 2. Dezember in ein Krankenhaus in Los Angeles eingeliefert worden war. Bettie Page war stilbildend als „Queen of Pin-Up“ und zusammen mit Marilyn Monroe eines der ersten und bekanntesten Playboy-Centerfolds. Zugleich war sie dank Ihrer Arbeit für Irving und Paula Klaw eines der berühmtesten Fetisch-, Bondage- und BDSM-Modelle nicht nur der 50er Jahre, sondern aller Zeiten.

Geboren am 22. April1923 war sie bei ihrem Einstieg eigentlich schon zu alt für eine professionelle Modellkarriere. Doch dies machte ebenso wie ihre Figur und ihr Verhalten den Charme des „Girl Next Door“ aus, das zur kulturellen Ikone wurde. Ob beim Postkarten-Shooting mit Bunny Yeager, beim Posing vor Amateurfotografen oder als Domina oder Damsel in Distress für die Klaws: Ihre Natürlichkeit vor der Kamera und ihr ungezwungener Umgang mit Nacktheit machten sie im prüden Nachkriegs-Amerika zu einer der Wegbereiterinnen der sexuellen Revolution. Ihre unkomplizierte Sicht auf nach zeitgenössischen Maßstäben fragwürdige Vorlieben sorgten auch für einen denkwürdigen Auftritt Pages bei den Kefauver-Hearings, die das Ende des Klaw-Imperiums bedeuteten.

1957 beendete Bettie Page ihre Modellkarriere und verschwand für Jahrzehnte in der Versenkung. In dieser Zeit wandelte sie sich zur wiedergeborenen Christin und verbrachte nach mehreren gescheiterten Ehen und einer Messerattacke auf ihre Vermieterin rund zehn Jahre in der Psychiatrie. Das maßgeblich von Dave Stevens initiierte Bettie-Page-Revival seit Ende der 80er Jahre traf sie völlig unvorbereitet.

In den Folgejahren wurden ihre Website zu einer der meistbesuchten amerikanischen Websites, Herstellung und Verkauf von Bettie-Page-Memorabilia zu einer veritablen Industrie, und ihr Leben zum Thema einer Filmbiografie. Zahlreiche Künstler ließen sich von ihrem Aussehen und den klassischen Posen inspirieren. Vertreterinnen der New Burlesque wie Dita von Teese berufen sich explizit und implizit auf sie als großes Vorbild.

Samstag, 6. Dezember 2008

Scharfe Sache

Auch wenn Nikolaus ist, lasse ich die Rute heute stecken und mache keine Nikolausi-Witze (Na gut, fast…). Momentan steht S&M ja eher für Schokolade und Marzipan, deshalb gibt es Domina-Steine – für Bayern übrigens in Sonderausführung.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Schonend hauen

Eingedenk des kürzlich diskutierten Einsatzes von Küchenutensilien für einschlägige Zwecke stach mir in der Küchenabteilung ein praktisches Utensil ins Auge. Irreführenderweise verkauft IKEA das Instrument als Bratenwender – dabei ist die intendierte Nutzung aufgrund des Designs doch offensichtlich: Das Arbeitsende besteht aus so stabilem wie flexiblem Metall, die Löcher sorgen dafür, dass der Schlag nicht kurz vor dem Aufprall durch Luftstau abgebremst wird, und die Silikonverkleidung macht es nicht nur pflegeleicht, sondern sorgt auch dafür, dass die Haut im Zielgebiet keine ernsthaften Schäden davonträgt. Kurzum: Ein höchst praktisches Gerät, und ebenso wie andere Schlagwerkzeuge erfreulicherweise für wenig Geld zu haben.

Küchenklatsche

Optimierte Schlagfläche

Achterparade

Irish Eight mit Hamburger-8-Verschluss

Irish Eights in allen Größen

Extreme im Vergleich

Die lange erwarteten und neulich angekündigten Eisenwaren sind eingetroffen: durch klassische Vorbilder inspirierte Neuinterpretationen der „Irish Eight“ – bei aller Eleganz ziemlich restriktive Handschellen, die sich je nach Umfang der Gelenke auch als Fußfesseln einsetzen lassen. Da die Teile nicht verstellbar sind, habe ich sicherheitshalber mehrere Größen genommen, um Begünstigte jeden Formats versorgen zu können. Anders als die Originale haben diese Exemplare einen an der „Hamburger 8“ orientierten Verschlussmechanismus. Damit sind sie symmetrischer und komfortabler als ihre Ahnen und zugleich die optisch passende Ergänzung zu meinen massiven KUB-128-Handfesseln.

Des Rätsels Lösung

Adapter X-Kontakt auf Klinkenstecker

Adapter und Funkauslöser

Die bereits vor kurzem erwähnten Helferlein fürs Bildermachen sind überraschend schnell und zudem billiger als zunächst erwartet geliefert worden. Wer nicht weiß, worum es sich bei den unscheinbaren Teilen handelt: Es sind Adapter, mit denen ich meine Funkauslöser an herkömmliche Blitzgeräte koppeln und damit auch mobil mit entfesseltem Licht arbeiten kann.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Erst die Arbeit und dann…

… doch das Vergnügen. Nach einigem auch beruflich bedingtem Hin und Her hat sich eine spontan angedachte Spielgelegenheit doch noch ergeben. Mal sehen, was passiert.