Donnerstag, 17. April 2008

Ganz normal

Luci van Org ist dank ihres aktuellen Albums Üebermutter wieder in den Schlagzeilen. Dass der Auftritt von ihr und ihrer Band in Uniform oder das neue Video – BDSM mit Küchenutensilien – für Überraschung sorgt, mag verwundern: Schließlich machte die Sängerin aus ihrer Vorliebe für Lack und Latex schon zu „Lucilectric“-Zeiten kein Geheimnis. Im aktuellen „Stern“ 17/2008 plaudert Luci van Org in einem Interview (leider nicht online) sehr entspannt über ihre Ansichten und Vorlieben. Zitat: „Ja, klar, ich lebe ja auch ganz normal! Das heißt: So, wie ich es normal finde. Mein Patenkind hat zwei Mütter, der Patenonkel meines Sohnes ist schwul, und ich selbst bin bisexuell. Und in der SM-Szene habe ich nette Freunde, völlig normale Menschen.“ Einerseits: Wie wahr. Andererseits: Schade, dass man es immer noch so betonen muss.

Update 23.05.2008: Ich sehe gerade, dass das Interview jetzt online ist.

Sonntag, 13. April 2008

Reiche Ausbeute

Ein schöner Rücken

Der kleine Ausflug hat sich gelohnt, auch wenn die neuesten Spielsachen nicht zum Einsatz kamen. Lange Anfahrt, aus Platzgründen Umsetzung mit reduzierten technischen Mitteln, sprich ohne Einsatz der Blitzanlage, aber: Sehr viele Fotos mit einer so willigen wie interessierten Dame, Vorstellungen ihrerseits und meinerseits umgesetzt und dokumentiert, Spaß und gute Gespräche – insgesamt ein sehr nettes Wochenende. Ich habe allerdings gemerkt, dass ich mal wieder ein wenig trainieren sollte: So heftig geschwitzt und mir so heftigen Muskelkater eingefangen habe ich beim Fesseln und Fotografieren früher nicht.

Freitag, 11. April 2008

Reitender Bote

Das ist Timing: Gerade noch rechtzeitig vor der Abfahrt bringt der Postbote ein Paket, das ein paar interessante Requisiten enthält. Mal sehen, ob die Wäscheklammern aus Edelstahl es auf ein Bild schaffen, oder das andere Teil.

Donnerstag, 10. April 2008

Wanderzirkus auf Tour

So – der Narr packt seine Siebensachen und geht auf Reisen. Auto bis unters Dach vollgeladen mit Werkzeug und Spielzeug. Am Ende der Vorstellung stehen hoffentlich nicht nur eine Menge Kilometer auf der Uhr, sondern auch interessante Gespräche, spannende Verwicklungen und gute Fotos.

Sonntag, 6. April 2008

Der Chirurgenknoten

Der Chirurgenknoten ist eine Variante des Kreuzknotens, der sich gut für sehr dünne oder glatte Schnüre eignet. Durch die zusätzliche Windung sichern sich Enden besser als beim herkömmlichen Kreuzknoten. Seinen Namen hat er von seiner Verwendung als Abschlussknoten beim Vernähen von Blutgefäßen und Wunden.

So wird der Chirurgenknoten gebunden:

Chirurgenknoten, Schritt 1
Als erstes zwei Enden kreuzen und einen gewöhnlichen Überhandknoten machen.

Chirurgenknoten, Schritt 2
Nun die Enden noch einmal verschlingen.

Chirurgenknoten, Schritt 3
Ab hier geht es weiter wie beim Kreuzknoten: Darüber einen zweiten Überhandknoten machen. Darauf achten, dass die Enden gegenläufig zum unteren Knoten geführt werden.

Chirurgenknoten, Schritt 4
Zusammenziehen, dabei den Knoten sich leicht ineinander drehen lassen.

Fertiger Chirurgenknoten
Beim fertigen Chirurgenknoten bedeckt der zweite Überhandknoten den ersten, zweifach geführten und sperrt ihn so.

Der Palstek

Hin und wieder benötigt man beim Fesseln eine feste Schlinge. Hier ist der Palstek eine gute Wahl. Er ist mit etwas Übung schnell geknüpft. Eine mit ihm geknüpfte Schlinge rutscht nicht zu, der Knoten löst sich unter Belastung nicht auf und ist dennoch wieder leicht zu öffnen.

So wird der Palstek gebunden:

Palstek, Schritt 1
Als erstes ein Überhandauge legen, also ein Auge, bei dem das Arbeitsende über die stehende Part geführt wird.

Palstek, Schritt 2
Anschließend das Arbeitsende von hinten nach vorne durch dieses Auge führen. Die Länge des Arbeitsendes bestimmt die Größe der Schlinge.

Palstek, Schritt 3
Nun das Arbeitsende unter der stehenden Part hindurch führen…

Palstek, Schritt 4
… und durch das Auge stecken.

Fertiger Palstek
Festziehen – fertig.

Samstag, 5. April 2008

Packmaterial

So, wieder mal Vorräte ergänzt. Die Folie ist da. Genauer: Stretchfolie, sechs 300 m-Rollen in 50 cm Breite und sechs kleine Rollen, 100 m × 10 cm, für Feinarbeiten. Auf jeden Fall genug für einige Sessions und nette Bilder. Freiwillige? *veg*