Samstag, 30. Mai 2009
Dienstag, 26. Mai 2009
Jetzt tut's nicht mehr weh
Glatt gelogen. Tut es doch, zuweilen aus nichtigem Anlass. Neben den privaten und emotionalen Verwerfungen außerdem massiv Arbeit, deshalb dauert es hier gerade etwas länger.
Mittwoch, 20. Mai 2009
Outdoor-Outing
Abt. Dumm gelaufen: Einen Großeinsatz der Polizei löste gestern ein junges Paar aus Dortmund mit fesselnden Fotos aus. Die beiden hatten sich nächtens einen Feldweg am Waldrand für ihre Aufnahmen ausgesucht. Keine besondere Beachtung schenkten sie dabei der knapp 50 Meter weiter verlaufenden A 1 – die Autofahrer, die dort unterwegs waren, jedoch dem sich ihnen bietenden Anblick um so mehr.
Ab 20:40 Uhr gingen deshalb bei der Polizei mehrere Notrufe wegen einer gefesselten nackten Frau mit verbundenen Augen an der Autobahn bei Bergkamen ein. Die setzte daraufhin nicht nur mehrere Streifenwagen, sondern auch einen Hubschrauber in Marsch. Am Tatort angekommen, stellten die Beamten fest, dass die 20jährige Frau mitnichten eine Jungfer in Nöten war, sondern für ihren Freund und das gemeinsame Fotoalbum posierte.
Die Pressemeldung der Polizei Dortmund lobt die Aufmerksamkeit der Autofahrer, enthält aber leider keines der Bilder, die Auslöser der Polizeiaktion waren.
Update 21.05.2009: Wie mir inzwischen zugetragen wurde, sind einige Bilder der Aktion in der Sklavenzentrale zu besichtigen, drei davon derzeit noch öffentlich. Den Titeln und dem Beschreibungstext zufolge war das Ganze wohl in erster Linie als öffentliche Vorführung der Sklavin gedacht, die Tageszeit mit ausreichender Helligkeit ebenso bedacht gewählt wie die Position in unmittelbarer Nähe der Autobahn. Der dabei nicht eingeplante Polizeieinsatz fiel etwas größer aus, weil der Standort im Zuständigkeitsbereich mehrerer Dienststellen lag, die alle von unterschiedlichen Autofahrern alarmiert wurden.
Dienstag, 19. Mai 2009
Sitzen machen!
Die meisten Menschen tun alles andere lieber, als sich zu Lernzwecken stundenlang in Büchern zu vergraben. Plötzlich fallen einem jede Menge andere, nicht aufschiebbare Aufgaben ein, die es verhindern, dass man sich am Schreibtisch niederlässt. Der spanische Online-Shop Curiosite hat die Lösung für dieses Phänomen: Mit dem Study Ball lassen sich lernfaule Schüler buchstäblich an die Kette legen. Das System ist eine interessante Mischung aus mittelalterlicher und moderner Technik. Eine zehn Kilo schwere Eisenkugel wird per Fußfessel mit elektronischem Zeitschloss am störrischen Subjekt befestigt. Das Schloss zeigt die noch abzusitzende Zeit in großen Leuchtziffern an. Aus Sicherheitsgründen lässt sich im Serienzustand die Verweildauer auf maximal vier Stunden einstellen, außerdem wird ein Schlüssel für Notfälle mitgeliefert.
Das Arrangement inspiriert schon in der Standardkonfiguration zu einigen Spielen, Bastler werden sicher noch mehr herausholen.
* The Jester um 22:59 * Labels: Mainstream, Metall, Spielzeug
Sonntag, 17. Mai 2009
Zweifach zurückgekehrt
Zurück von der Boundcon, ausgeschlafen, und endlich wieder im Normaltempo im Netz unterwegs: Gerade als ich im Aufbruch war, kam gestern der neue Router per reitendem Boten, und soeben habe ich ihn angeschlossen. Gestern auf der Boundcon mehr Bekannte als erwartet getroffen, bisschen Kleinkram gekauft, ein paar Inspirationen geholt und 777 Bilder gemacht. Details in Kürze.
Samstag, 16. Mai 2009
Freitag, 15. Mai 2009
Wieder da
Möglicherweise hat Thor zu sehr einen anderen Trickster im Narren gesehen. Jedenfalls war ich nach Blitzschlag gezwungenermaßen längere Zeit offline. Gerade hangle ich mich behelfsmäßig ins Internet – gut, wenn man noch ein Modem rumliegen hat und es dann auch findet. Stay tuned.
Mittwoch, 6. Mai 2009
Wolke 7
In aller Kürze: Ich hatte erneut Besuch, und diesmal hatte die Dame sich etwas mehr Zeit genommen. So war neben dem Knotenknüpfen Zeit zum Kochen (mit der Küchenhilfe in Ketten), zum Klönen (mit und ohne Seile) und zum Klettern in Ruinen (ausnahmsweise ganz ohne bewegungshemmende Accessoires).
Abermals gab es eine Flugstunde, diesmal allerdings nicht in der Horizontalen, sondern mit verbundenen Augen senkrecht im Frogtie pendelnd. Während meine Besucherin in den Seilen hing, deutete ihr seliges Grinsen auf einen Abstecher auf Wolke 7 hin. Ansonsten haben wir an diesen Tagen eine erhebliche Bandbreite ausgetestet von schlicht, aber effektiv – Irish Eights um Hände und Füße – bis ziemlich heftig.
Eher unter heftig fiel etwa der Balltie mit Hanfseil: Stress einerseits aufgrund der körperlichen Anstrengung und der reduzierten Atmung durch die Zwangshaltung, andererseits aufgrund des psychologischen Faktors, dass diese Position außer Fingerwackeln keine Aktivitäten mehr erlaubt. Augenbinde und in die Seile eingeknüpfter Ballknebelharness trugen zur Verstärkung dieses zweiten Faktors bei. Kurz danach erfuhr meine Besucherin, dass es sich auch aufwendiger gefesselt sehr gut entspannen und sogar schlafen lässt.
Unerwartet umfangreich durfte ich mein Faible für Klebeband und Folie ausleben. Die Dame erduldete eine so dramatische wie restriktive Bondage mit PVC-Tape ebenso wie eine Folienmumie, die sie trotz anfänglicher Bedenken ziemlich genoss. Die Kombination einer willigen Begünstigen mit transparentem Packband und einem Armlehnstuhl eröffnete einige Möglichkeiten und zeigte, dass ich doch ein wenig Dom in mir habe, solange es meinem Gegenüber dabei gut geht. Jedenfalls stieß mein Experimentieren mit Klammern und Klatsche durchaus auf Gegenliebe.
Bilder? Ja, gibt es, sogar ziemlich viele eingedenk der Tatsache, dass das Treffen in erster Linie nicht als Fotoshooting geplant war. Mal sehen, welche ich zeigen darf.
* The Jester um 23:37 * Labels: Bilder, Einsteiger, Knoten, Machtverhältnisse, Metall, Positionen, Rigger, Seile, Shibari, Sinne, Spiel, Spielzeug, Spuren


